Qualitätsmanagement in der Internen Revision

Mit der gemeinsamen Veröffentlichung des DIIR Revisionsstandard Nr. 3 sowie des IDW PS 983 wurden von Deutschen Institut für Interne Revision (DIIR) einheitliche Standards für die Prüfung von Internen Revisionssystemen erarbeitet. Beide enthalten nahezu deckungsgleiche 82 Vorgaben zur Beurteilung der Wirksamkeit und Angemessenheit von Internen Revisions-systemen.

Dabei sind 6 Mindestanforderungen definiert. Die Nichtbeachtung würde zu einem Versagen der Wirksamkeit des Internen Revisionssystems führen. In diesem Kontext stellt unter anderem  die Neutralität, Unabhängigkeit von anderen Funktion­en sowie ein uneingeschränktes Informationsrecht ein zentrales Mindestkriterium dar. Dieses Mindestkriterium kann durch ein Rotationsprogramm abgesichert werden.

CSR Richtlinie: Erweiterte Berichtspflichten für den Mittelstand

Mit der Veröffentlichung der Corporate Social Responsibility (CSR) Richtlinien durch das Bundesgesetzblatt  im April 2017 müssen  Unternehmen ab einer bestimmten Grüße  künftig nicht finanzielle Berichtspflichten zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschen-rechte und zu Bekämpfung von Korruption und Bestechung berücksichtigen.

Von der Umsetzung sind demnach große kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkte Personengesellschaften sowie große Kreditinstitute und Versicherungs- unternehmen mit mehr als 500 Arbeiternehmer betroffen. Demnach haben auch kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU)  die neuen Berichtspflichten zu beachten.

Die Neuregelung ist entweder durch eine nicht finanzielle Erklärung im Lagebericht oder in einem gesonderten Bericht als CSR-Bericht oder als CSR-Konzernbericht umzusetzen und auf der Internetseite der entsprechenden Gesellschaft zu vermerken. Nähere Informationen zur Umsetzung sind unter folgendem Link zu finden: Nachhaltigkeitsbericht 2017

„Es wird Vorständen zu leicht gemacht“

in: Manager Magazin, 19.04.2017

Auf der bevorstehenden Hauptversammlung am 10. Mai 2017 der Volkswagen AG dürften sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat deutlicher Kritik ausgesetzt sein. Der Corporate Governance Experte Christian Strenger kritisiert das kürzlich etablierte Vergütungssystem des Konzerns scharf. Im Kern sieht der Experte folgende Kritikpunkte. Einerseits sind die Schwellenwerter für Boni aus seiner Sicht „unnagemessen“ niedrig. Durch das neue Vergütungssystem würde somit die Grundvergütung um knapp 30 Prozent angehoben. Mit der Erhöhung würden sich auch die Pensionsanspruch der Vorstande  markant erhöhen.

Strenger möchte darüber hinaus Vorstände und Aufsichtsräte nicht entlasten. Aus seiner Sicht haben die Vorstände Organisations- und Aufsichtspflichten versagt. Zudem seien aus seiner Sicht die Rückstellungen der Dieselaffäre zu niedrig angesetzt. Strenger vermisst zudem Unternehmens-Kontrolleure, die wirklich unabhängig sind.

Weitere Informationen unter folgendem Link

 

DIIR Revisionsstandard Nr. 3 und IDW PS 983 veröffentlicht

In kooperativer Zusammenarbeit hat sowohl das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) als auch das Institut der deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) per 07.04.2017 Standards zur Prüfung von Internen Revisionssystemen veröffentlicht.

Mit dem neuen DIIR Revisionsstandard Nr. 3 bzw. IDW PS 983 kann die Angemessenheit und Wirksamkeit von Internen Revisionssystemen mittels eines externen Quality Assessment überprüft werden.

Nähere Informationen: DIIR Revisionsstandard Nr. 3

 

Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie

Die Bundesregierung hat am 17.03.2017 einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie auf dem Weg gebracht. Demnach haben alle EU-Mitgliedsstaaten  Vorschriften zur Durchführung der Verordnung (EU) 2015/847 zu erlassen.

Die Neuregelung sieht unter anderem eine Stärkung des risikobasierten Ansatzes vor. Dem zu folge müssen alle geldwäscherechtlich Verpflichtende über ein angemessenes Risikomanagement verfügen.

Weitere Inhalte können über folgenden Link eingesehen werden:                                                     Gesetzesentwurf zur Umsetzung der 4. EU Geldwäscherichtlinie

 

 

 

Neue Konsultation zu den bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT)

Das Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 22.03.2017 die nächste Runde der Konsultation zu den bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) auf-genommen.

Die neue Konsultation zu den BAIT definiert als zentrales Ziel auf Grundlage des § 25a Abs. 1 KWG der Geschäftsleitung der Institute  einen flexiblen und praxisnahmen Rahmen für die Aus-gestaltung der IT der Institute zu geben. In diesem Kontext werden die Anforderungen nach §25a Abs. 3 KWG sowie §25b KWG konkretisiert.

Analog zu dem MaRisk kann die Umsetzung nach Art, Größe und Komplexität der Institute (Proportionalitätsprinzip) erfolgen.

Nähere Informationen können unter folgenden Link eingesehen werden:
BAIT Konsultation vom 22.03.2017

jQuery EU-Cookie Hinweis

Die EU hat mit der Einführung der E-Privacy Richtlinie vom 18.12.2009 einen Rechtsrahmen im Umfang von 26 Din A4 Seiten (in der deutschen Variante) verabschiedet, um die Verarbeitung personenbezogener Daten und zum Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation zu regeln. Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht in der Bundesrepublik Deutschland ist unter Juristen strittig. Im Telemediengesetz TMG vom 26.02.2007, zuletzt geändert am 21.07.2016, findet man das Wort Cookie derzeit nicht. Ob der Hinweis erfolgen muss oder nicht kann hier nicht abschließend beantwortet werden. Einen Cookie Hinweis auf der Website zu implementieren ist hingegen relativ einfach umzusetzen. Mittels jQuery und dem Script von wimagguc (MIT License) lässt sich der Hinweis mit überschaubaren Aufwand in nahezu jede Website implementieren. Da sehr viele Webseiten bereits jQuery im Einsatz haben ist er naheliegend diesen Hinweis auch mit einer jQuery Funktion abzubilden. Hierzu muss lediglich die CSS-Datei jquery-eu-cookie-law-popup.css und JavaScript Datei jquery-eu-cookie-law-popup.js im Quellcode integriert werden. Im Anschluss kann die Funktion über die Body Klasse eupopup alternativ über einen DIV Container aufgerufen werden. Über Parametereinstellungen besteht die Möglichkeit das Design und den Inhalt des Cookie Hinweise anzupassen.

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Schutz für Whistleblower durch elektronisches Meldesystem

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat seit dem 01.01.2017 ein elektronisches Meldewesen zu anonymen Meldung von Hinweisen eingeführt. Das Meldewesen stelle eine vollständig Anonymität sicher und erlaube der BaFin mit den Hinweisgebern Kontakt aufzunehmen. Das neue System stelle aus Sicht der BaFin eine verbesserte Möglichkeit für Hinweisgeber dar, potentielles Wissen mitzuteilen. Darüber hinaus bestehe von Seiten der BaFin die Möglichkeit mit dem Hinweisgeber Kontakt aufzunehmen und den Hinweis auf ihre aufsichtsrechtliche Bedeutsamkeit zu prüfen.

Nähere Informationen können Sie über folgenden Link erfahren.

 

Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie

Zur Stärkung des Kampfes gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wurde am 22.02.2017 ein Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Vierten EU Geldwäscherichtlinie beschlossen. Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble stellt dabei heraus, dass ein schlagkräftiges Instrument im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung notwendig sei.

Die neuen Regeln sehen unter anderem vor, den risikoorientieren Ansatz zu stärken. Geldwäscherechtlich Verpflichtete müssen in Zukunft über ein angemessene Risikomanagement verfügen. Ebenso ist ein elektronisches Transparenzregister vorgesehen, um Missbrauch vorzubeugen. Damit verbunden ist eine Verschärfung des Bußgeldkatalogs.

Mehr dazu unter folgendem Link

Förderung der Digitalen Transformation – Freistaat Bayern fördert Mittelstand

Die Investition in die Digitalisierung zahlt sich für Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) besonders aus. Durch die Förderung des Freistaats Bayern kann der Mittelstand Projekte bis zu 20.000€ mit bis zu 50% durch den Digitalbonus.Bayern bezuschusst werden. Der Zuschuss beträgt beim Programm Digitalbonus Standard bis zu 10.000€. Zuerst muss der Förderantrag gestellt werden und danach darf erst mit den Maßnahmen begonnen werden. Derzeit stellt das StMWi jährlich 20 Millionen Euro für die Förderung Digitalbonus zur Verfügung.

Der Förderzweck ist wie folgt beschrieben:

a. Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Protierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen.
b. Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit.

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte im Freistaat Bayern, in der die geförderte Maßnahme auch zum Einsatz kommt. Freiberuflich Tätige sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Förderung kann bis zum 31. Dezember 2020 beantragt werden. Nicht zuwendungsfähig sind die Ausgaben für Standard-Webseiten oder -Webshop, Standard-Online-Marketing-Maßnahmen, der Erwerb von Standard-Software (wie herkömmliche Bürosoftware oder Betriebssysteme) oder Standard-Hardware (wie PCs, Laptops, Tablets, Smartphones, Drucker, Telefone). Eine Förderung kann ab zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 4 000 Euro erfolgen und die geförderte Maßnahme muss binnen 18 Monaten nach Erlass des Förderbescheids beendet sein.

Unterstützung bei der Digitalisierung
Kaiser Technologie Beratung begrüßt den Digitalbonus und unterstützt Sie gerne bei Strategieberatung sowie der Ausarbeitung von Projektplan und Spezifikation. Der Digitalbonus hilft KMU unbürokratisch Geschäftsprozesse digital abzubilden und diese zu optimieren. Holen sich unverbindlich ein Angebot  zur Digitalisierungs- oder IT-Sicherheitsstrategie für Ihr Unternehmen ein.

Denkbare Förderbeispiele sind:
• Produkte digital verbessern, integrieren, vernetzen
• Produktentwicklung IT-gestützt umsetzen
• Auftragsabwicklung durchgängig digitalisieren
• Produktion digital entwickeln, automatisieren, kundenspezifisch anpassen
• Softwareentwicklung zur Prozessautomatisierung
• Standardsoftware anpassen und in Firmen-IT übertragen
• Einführung von ISMS (Zertifikat), Programmierarbeiten für bessere IT-Sicherheit