Beeinflussung Interner Revisoren durch Führungskräfte und andere Parteien

Objektivität und Unabhängigkeit sind nach den nationalen und internationalen Berufsstandards Kernelemente einer effektiven Internen Revisionsfunktion. Jedoch sind Interne Revisoren diversen Interessen ausgesetzt, die zu einer Beeinträchtigung der Effektivität der Internen Revisionsfunktion führen können. Einflüsse, die die Objektivität und sogar die Unabhängigkeit der Internen Revisoren beeinträchtigen können, sind dagegen weitgehend unerforscht.

Dr. Christoph Schmidt und Univ.-Prof. Dr. Martin Hiebl haben im Rahmen einer Fragebogenstudie unter 400 Internen Revisoren mögliche Beeinflussungen von Internen Revisoren auf ihre Objektivität und Unabhängigkeit untersucht. Das Ergebnis zeigt auf, dass 28,1 Prozent der Teilnehmer angaben, Einflüssen ausgesetzt zu sein, die die Objektivität beeinträchtigen. Insbesondere Führungskräfte, Führungskräfte und Leiter von Internen Revisionsabteilungen üben dabei am häufigsten Einfluss aus.

Quelle: Schmidt, Christoph/ Hiebl, R.W. Martin (2017): Beeinflussung Interner Revisoren durch Führungskräfte und andere Parteien. Ergebnisse einer Umfrage. In: Zeitschrift für Interne Revision. 52 (04), 2017. S. 188-194.

Nähe Informationen unter ZIR_2017-04_Schmidt

 

Interne Revision: Anforderungen an die Wirksamkeit

Mit Ausgabe 03/2017 des BankPraktikers haben die Autoren Bantleon/Horn/Schmidt einen Fachaufsatz zum Thema „Interne Revision: Anforderungen an die Wirksamkeit“ veröffentlicht. Der Aufsatz nimmt dabei einen Vergleich des IDW EPS 983, DIIR Revisionsstandard Nr. 3 mit den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) vor.

Siehe hierzu: http://www.bankpratiker.de

Steigerung der Objektivität Interner Revisoren durch Rotation?

Mit Ausgabe 06/2016 der Zeitschrift der Internen Revision haben Herr Dr. Christoph Schmidt und Frau Univ.-Prof. Dr. Anne d´Arcy einen wissenschaftlichen Artikel mit dem Titel „Rotation als ein effektives Instrument zur Steigerung der Objektivität Interner Revisoren?“ veröffentlicht.

Nach den nationalen und internationalen Berufstandards Interner Revisoren (IPPF) sind Objektivität und Unabhängigkeit zentrale Eigenschaften einer effektiven Internen Revision. Die Objektivität kann durch Interessenkonflikte beeinflusst werden. Organisatorisch könnte das Instrument der Rotation als ein Instrument zur Steigerung der Objektivität angesehen werden. Die Autoren zeigen neben dem nachteiligen Effekt der Rotation anhand einer Befragung von 35 deutschen Fach- und Führungskräften aus der Internen Revision die Einschätzung des Netto-effekts in der Praxis auf.

 

Anforderungen an die Grundsätze ordnungsgemäßer Geschäftsorganisation

Mit Ausgabe der FLF 03/2016 (Finanzierung, Leasing, Factoring) hat Herr Dr. Christoph Schmidt  einen Fachartikel mit dem Titel „Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation“  veröffentlicht.

Im Rahmen des Fachartikels werden die formellen und materiellen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation für Leasing- und Factoringgesellschaften abgehandelt.

Nähere Informationen können der Veröffentlichung entnehmen: http://goo.gl/e4bcEv

 

Auswirkungen der Kreditnehmereinheiten gemäß § 19 Abs. 2 KWG

Mit Ausgabe der FLF 02/2015 (Finanzierung, Leasing, Factoring) hat der Referent Herr Christoph Schmidt der Compliance Akademie einen Fachartikel mit dem Titel „Auswirkungen der Kreditnehmereinheiten gemäß § 19 Abs. 2 KWG  veröffentlicht.

Demnach ist mit der Novelle der Bankenaufsicht zum 01.01.2014 der Begriff der Kreditnehmer-einheit nach § 19 Abs. 2 KWG neu definiert worden. Mehr dazu..

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Compliance Management – Grundlagen für eine effektive Compliance-Funktion

Mit Ausgabe der FLF 03/2014 (Finanzierung, Leasing, Factoring) haben die Referenten der Compliance Akademie Herr Christoph Schmidt sowie Herr Dr. Martin Kinzelbach einen Fachartikel mit dem Titel „Compliance Management – Grundlagen für eine effektive Compliance-Funktion“ veröffentlicht.

Demnach müssen Leasing- und Factoring-Gesellschaften  aufgrund der 4. Novelle der MaRisk vom 14.12.2012 seit Januar 2014 eine Compliance-Funktion vorhalten. Gerade kleinere Gesellschaften haben oft nicht die Möglichkeit, hierfür separate Dienststellen oder Personal vorzuhalten. Deshalb stellt die Umsetzung der Regeltreue für sie inhaltlich wie organisatorisch eine Herausforderung dar. Dieser Beitrag beschreibt einige Modelle für die Aufbauorganisation einer Compliance-Funktion, gibt Hinweise zu Kommunikationswegen und zur Etablierung eines dafür verantwortlichen Beauftragten (vgl. FLF 03/2014 Vorwort).

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der FLF können Sie diesen Artikel unter folgendem Link einsehen: Compliance Management – Grundlagen für eine effektive Compliance-Funktion